Liebesgedichte von Johann Wolfgang von Goethe
Herz, mein Herz, was soll das geben ?Was bedränget dich so sehr ?Welch ein fremdes , neues Leben !Ich erkenn dich nicht mehr.Weg ist alles was du liebtest,Weg, warum du dich betrübtest,Weg dein Fleiß und deine Ruh -Ach, wie kamst du nur dazu !Fesselt dich die Jugendblüte,Diese liebliche Gestalt,Dieser Blick voll Treu und GüteMit unendlicher Gewalt?Will ich rasch mich ihr entziehen,Mich ermannen, ihr entfliehen,Führet mich im Augenblick,Ach, mein Weg zu ihr zurück.
Und an diesem Zauberfädchen,Das sich nicht zerreißen läßt,
Hält das liebe lose MädchenMich so wider Willen fest;Muß in ihrem ZauberkreiseLeben nun auf ihre Weise.Die Veränderung, ach, wie groß !Liebe! Liebe! Laß mich los !

Mit dem bisherigen Augen in der Großstadt auch Sie ermutigen, lesen Sie unseren Artikel betitelt.

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